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heute.de: Interview zu Afghanistan: Geld und Truppen reichen nicht zur Behebung der Fluchtursachen

Markihel-Friedensschule

Grundsteinlegung und Eröffnung

Dass diese Schule gebaut werden kann, hat eine bewegende Geschichte. Im Sommer 2004 kam eine Delegation von Dorfältesten aus den Bergen Tora Boras zu Dr. Reinhard Erös, der gerade mal wieder im Osten Afghanistans weilte. Ihr dringender Wunsch an ihn lautete, eine Schule in ihrem Dorf, hoch oben in 2000 m Höhe zu bauen. Diese Schule solle eine Alternative zu der von den Taliban angekündigten primitiven Koranschule sein.

Zur feierlichen Grundsteinlegung kamen rund tausend Gäste. Die vielen Festreden bekundeten die Freude auf diese Schule und die besondere Bedeutung, die Bildung für Afghanistan und die abgelegenen ländlichen Regionen im Besonderen hat. Auch das gemeinsame Gebet aller Anwesenden für die neue Schule hatte - so wie bei jeder anderen Grundsteinlegung auch - als sakrale Handlung ihren festen Platz in der Zeremonie.

Ulrich Tilgner mit einem Fernsehteam nahm an der feierlichen Grundsteinlegung ebenfalls teil. >

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 10. 9. 04 ist zu lesen:

"Vor ein paar Wochen brach in der Provinz Nangahar eine große Delegation von mehr als fünfzig Männern aus einem entlegenen Tal im Gebiet von Tora Bora in die Hauptstadt Dschalalabad auf, um den Leiter der deutschen Organisation "Kinderhilfe Afghanistan" um den Bau einer Schule zu bitten. Die Taliban waren nämlich plötzlich in ihr Tal gekommen und begannen, eine Koranschule zu bauen - es wäre die einzige Bildungseinrichtung weit und breit gewesen. Der wollten die Leute aus dem Dorf etwas entgegensetzen.

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Ein großes Fest: die Eröffnungsfeierlichkeiten

Nicht nur die Sonne strahlte, als im Oktober 2005 die Einweihung der neuen Schule mit großer Würde gefeiert wurde. Mehr als 2000 Gäste kamen. Der Gouverneur und der Erziehungsminister bekundeten in ihren Reden die besondere Bedeutung dieser Schule hoch oben in den Bergen. Sie bietet 1500 Kinder die unvergleichbare Chance, erstmals nach über 25 Jahren wieder eine fundierte Schulbildung zu bekommen.

Das Gebäude ist "erdbebenstabil" gebaut mit soliden Fundamenten aus Stein und Wänden, die mit Stahlbeton verstärkt sind. Auch der Standort im Tal der weiten Hochebene und nicht auf einer Anhöhe wurde bewusst gewählt, denn die Region wird immer wieder von Erdbeben und damit verbundenem Abrutschen ganzer Erdhänge erschüttert.

In den Bau der Schule floss der Erlös der großen Jubiläums-Gala-Veranstaltung von acht Rotarier-Clubs in Lindau am Bodensee.

Festlicher Empfang mehr als 3000 Gäste  
Festlicher Empfang... ... mit mehr als 3000 Gästen  
Eröffnungsrede von Dr. Erös...
... und dem Minister
Blick auf das Gebäude
Enthüllung des Steins
Versammelt am Schild

Rede

Rede von Dr. Erös bei der Grundsteinlegung

Gebet

Miteinander beten für die neue Schule - ein wichtiger sakraler Akt

Bürgermeister

Fest beim Bürgermeister im Anschluss an die Feierlichkeiten

 

Der aktuelle Flyer
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